Im theoretischen Teil meiner Masterthesis geht es im die Eigenheiten der Ich-Perspektive von Games. In Videogames werden Spieler mit ihnen oft unbekannten Regelsystemen konfrontiert. In diesen können sie die Fähigkeiten und Begrenzungen des Spielcharakters interaktiv erproben. Das Spielerlebnis beschränkt sich nicht nur auf die körperlichen Eigenschaften. Es kann auch ein umfassendes virtuelles, soziales Umfeld miteinbeziehen, in dem man sich zurechtfinden muss. Die dabei entstehende Verbindung des Spielers zum Protagonisten macht das Medium zu einem wunderbaren Werkzeug, um fremde Perspektiven zu vermitteln und nachvollziehbar zu machen. Die schriftliche Arbeit bietet einen interdisziplinären Katalog an Designeingriffen verschiedener technischer und medialer Bereiche. Die Art und Weise der jeweiligen Umsetzung der Ich-Perspektive ist wegweisend für Innovationen im Game Design. Dem praktischen Bestandteil der Arbeit dient das Game „Ana & Jacob“ als konkretes Umsetzungsbeispiel, das sich der Frage nach dem ‚Ich‘ annimmt.

Konzepttext zum Spiel:

Die querschnittgelähmte Ana und der blinde Jacob befinden sich
auf der Flucht aus einer geschlossenen Anstalt. Zuvor hatte die
Klinikleitung beschlossen, gefährliche Experimente an den Insassen
vorzunehmen. Wegen ihrer körperlichen Einschränkungen
sind sie auf die gegenseitige Unterstützung angewiesen. Hilf den
Beiden auf ihrer Flucht.

Ana & Jacob | Masterthesis

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